Einblicke in Prags verborgene Schätze

Open House Festival öffnet verschlossene Türen und Tore

Architekturfans können schon bald auf ein besonderes Schmankerl freuen. Rund 80, normalerweise unzugängliche Orte und Gebäude, werden sich 18. und 19. Mai im Rahmen des Open House Festival der Öffentlichkeit präsentieren. Historische Paläste, repräsentative Villen und moderne Büroräume werden an diesem Wochenende ihre Pforten öffnen und Ein- wie Ausblicke bieten, die den meisten Pragern und Prag-Besuchern ansonsten verborgen bleiben.

Ziel des Open House Festivals, das inzwischen zum fünften Mal in der Moldaumetropole stattfindet, ist es, der Öffentlichkeit die verschiedenen architektonischen Epochen Prags vorzustellen. In den vier Jahren zuvor haben die Festivalorganisatoren insgesamt 192 Gebäude zugänglich gemacht und über 185.000 Besuche verzeichnet.

"Das Erkunden von Gebäuden, ihrer Architektur und ihrer Geschichten ist der erste Schritt, um das Interesse der Menschen an der Stadt und ihrem öffentlichen Raum zu wecken", sagt Festivaldirektorin Andrea Šenkyříková. In diesem Jahr sind 38 weitere Gebäude dazugekommen, die sich während des Festivals öffnen werden. So können die Besucher zum Beispiel
die repräsentativen Räume des staatlichen Palais Hrzán und des Liechtenstein-Palasts sowie das Palais Trauttmannsdorf im Burgviertel Hradčany besichtigen, das bis Anfang des 20. Jahrhunderts als Gefängnis diente und heute vom Außenministeriums der Tschechischen Republik genutzt wird.

Nicht auf dem Festivalprogramm fehlen dürfen natürlich Gebäude bekannter tschechischer Architekten: das Štenc-Haus von Otakar Novotný in der Altstadt, das „Haus der landwirtschaftlichen Aufklärung“ von Josef Gočár in der Nähe des Náměstí Míru oder das Laichter-Haus von Jan Kotěra in Vinohrady.

Auch normalerweise unzugängliche Räume einiger bedeutender kultureller Sehenswürdigkeiten werden sich im Rahmen des Festivals vorstellen: die mittelalterlichen Keller im Haus Zur steinernen Glocke, der Turm und die Ställe des Schlosses Troja, die Dachterrasse und die technischen Betriebsräume des Musums für moderne Kunst im Messerpalast in Holešovice oder der kürlich rekonstruierte Wassertum auf der Prager Letná.


Thema Nachhaltigkeit

Das Festival will aber auch aktuelle Themen ansprechen: „Im Zusammenhang mit der globalen Umweltkrise haben wir beschlossen zu zeigen, wie Architektur zur Debatte über ökologische Nachhaltigkeit beitragen kann“, meint Šenkyříková.
„ Zusammen mit dem tschechischen Green Building Council zeigen wir verschiedene Möglichkeiten, um Quellen und Wasseradern im Tiefbau wirtschaftlich zu nutzen, um die Umwelt nur minimal zu beeinträchtigen", fügt sie hinzu.

Zu den „grünen“ Gebäuden der tschechischen Hauptstadt gehört zum Beispiel Visionary. Dieses neue Verwaltungsgebäude in Holešovice kann sich der internationalen Zertifizierung LEED Platinum brüsten, der höchstmöglichen Bewertung architektonischer Nachhaltigkeit.

Ein weiteres bemerkenswertes Gebäude ist Dock In Two, ein Geschäfts- und Bürokomplex in Libeň.

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