Wahlen in Österreich: Frist einhalten und Wahlrecht sichern

Am 29. September wählt Österreich einen neuen Nationalrat. Um von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen, müssen Österreicher, die im Ausland leben allerdings einen Antrag stellen, um in die Wählerevidenz aufgenommen zu werden oder darin zu verbleiben.

Der Antrag auf Erfassung in der Wählerevidenz ist für Auslandsösterreicherinnen und Auslandsösterreicher jederzeit möglich. Die Frist für die anstehenden Nationalratswahlen endet aber am 8. August 2019.

Neben der Eintragung in die Wählerevidenz ist auch die rechtzeitige Beantragung einer Wahlkarte für die Stimmabgabe im Ausland erforderlich.

Zuständige Stellen

- Die Gemeinde (Wählerevidenzgemeinde)
- In Wien das Magistratische Bezirksamt

Erforderliche Unterlagen

- Antrag Wählerevidenz – Antrag auf Eintragung (Verbleib) für Auslandsösterreicher“
- Kopie eines amtlichen Lichtbildausweises ( z. B. Kopie des Reisepasses)
Eine Ausfüllanleitung für das Formular befindet sich auf den Seiten des Bundesministeriums für Inneres.

Nicht erforderlich, aber zweckmäßig zur Bestimmung des „Anknüpfungspunktes“ könnte in verschiedenen Fällen die Vorlage einer Meldebestätigung des letzten aufrechten Hauptwohnsitzes in Österreich sein.

Zusätzliche Informationen

Auslandsösterreicherinnen/Auslandsösterreicher werden von ihrer jeweiligen Wählerevidenzgemeinde über eine ausgeschriebene Wahl informiert.

Auslandsösterreicherinnen/Auslandsösterreicher können eine automatische („amtswegige“) Zusendung von Wahlkarten im Ausland über einen Zeitraum von zehn Jahren beantragen. Beachten Sie dabei aber, dass es – wenn Sie die Gemeinde nicht über die korrekte Postanschrift im Ausland informieren – bei einer Fehlzustellung der Wahlkarte dazu kommen kann, dass Sie Ihr Wahlrecht verlieren. Abhanden gekommene Wahlkarten dürfen nämlich nicht nochmals ausgestellt werden.

Die Eintragung in die Wählerevidenz soll in jenem Ort erfolgen, der der letzte ordentliche Wohnsitz in Österreich war. Gibt es keinen solchen, so erfolgt die Eintragung in jener Gemeinde, in der zumindest ein Elternteil seinen ordentlichen Wohnsitz in Österreich hatte oder noch hat. Sollte auch ein solcher nicht vorliegen, dann richtet sich die zuständige Gemeinde nach anderen glaubhaft zu machenden Lebensbeziehungen zu Österreich.

Weitere Informationen finden Sie hier und hier


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